100 berühmte Frauen“ – ein Kunstprojekt, das sich der Darstellung bedeutender Frauen der Geschichte widmet. Die Serie begann 2023 und umfasst Porträts von Persönlichkeiten wie Frida Kahlo, Nofretete, Clara Zetkin, Virginia Woolf ... Jedes Porträt trägt eine Geschichte in sich, erzählt von Mut und Glauben an eine bessere Welt.

Sie haben Grenzen überschritten, gegen Widerstände gekämpft. Ihre Namen verblassten häufig in Geschichtsbüchern. Mit jedem Pinselstrich erwachen sie zum Leben – ihre Zweifel, ihre Triumphe, ihre Entschlossenheit werden sichtbar. Es geht nicht darum, etwas völlig Neues zu erschaffen, sondern ihre Geschichten so zu erzählen, dass wir sie spüren können. Jede Farbe trägt eine Botschaft: „Wir waren hier, wir haben gekämpft, wir haben verändert.“

Viele Geschichten warten darauf, erzählt zu werden. Doch die ersten Porträts sind bereits eine Brücke zwischen den Generationen, eine Erinnerung daran, dass jeder Kampf, jeder Traum zählt. Sie sind ein Ruf an alle Frauen: Glaubt an euch, geht euren Weg! Denn in jedem von uns steckt die Kraft, eine neue außergewöhnliche Geschichte zu schreiben.

Isadora Duncan – Die Tänzerin, die den Atem der Freiheit verkörperte

 

Mehr als nur eine Tänzerin – sie war eine Visionärin, die den Tanz aus dem Korsett befreite. Geboren 1877 in San Francisco, wuchs sie in einer künstlerisch geprägten, aber finanziell schwierigen Umgebung auf. Schon früh entwickelte sie eine tiefe Abneigung gegen das strenge Ballett und suchte nach einer Ausdrucksform, die dem menschlichen Körper und der Seele gerechter wurde.

 

Duncan ließ sich von der Natur, der Musik und der antiken griechischen Kunst inspirieren. Ihre Bewegungen waren fließend, sie tanzte barfuß und voller Emotion – ein radikaler Bruch in der damaligen Tanzästhetik. 

 

In Europa fand sie ein Publikum, das ihre künstlerische Botschaft verstand. Besonders in Deutschland und Frankreich wurde sie gefeiert. Sie gründete Tanzschulen, in denen Kinder lernen sollten, sich frei zu bewegen – ohne Drill, ohne Uniform, aber mit Herz und Geist.

 

Doch ihr Leben war auch von Tragik durchzogen. Der Verlust ihrer beiden Kinder bei einem Autounfall erschütterte sie zutiefst. Ihre eigene Todesart – ein Unfall mit einem Schal, der sich in einem Autoreifen verfing – wurde zur tragischen Legende.

 

Isadora Duncan hinterließ ein Erbe, das bis heute nachwirkt. Sie öffnete Türen für den modernen Ausdruckstanz und zeigte, dass Kunst nicht angepasst sein muss, um bedeutend zu sein. Ihr Mut, gegen den Strom zu tanzen, macht sie zu einer Ikone der künstlerischen Freiheit.

 

"Isadora Duncan"

Serie "100 berühmte Frauen"

Acryl auf Leinwand 

20x20 cm