100 berühmte Frauen“ – ein Kunstprojekt, das sich der Darstellung bedeutender Frauen der Geschichte widmet. Die Serie begann 2023 und umfasst Porträts von Persönlichkeiten wie Frida Kahlo, Nofretete, Clara Zetkin, Virginia Woolf ... Jedes Porträt trägt eine Geschichte in sich, erzählt von Mut und Glauben an eine bessere Welt.

Sie haben Grenzen überschritten, gegen Widerstände gekämpft. Ihre Namen verblassten häufig in Geschichtsbüchern. Mit jedem Pinselstrich erwachen sie zum Leben – ihre Zweifel, ihre Triumphe, ihre Entschlossenheit werden sichtbar. Es geht nicht darum, etwas völlig Neues zu erschaffen, sondern ihre Geschichten so zu erzählen, dass wir sie spüren können. Jede Farbe trägt eine Botschaft: „Wir waren hier, wir haben gekämpft, wir haben verändert.“

Viele Geschichten warten darauf, erzählt zu werden. Doch die ersten Porträts sind bereits eine Brücke zwischen den Generationen, eine Erinnerung daran, dass jeder Kampf, jeder Traum zählt. Sie sind ein Ruf an alle Frauen: Glaubt an euch, geht euren Weg! Denn in jedem von uns steckt die Kraft, eine neue außergewöhnliche Geschichte zu schreiben.

Charlotte Brontë, eine stille Revolutionärin mit Feder und Fantasie.

 

Geboren 1816 im rauen Yorkshire, wuchs sie zwischen Moorlandschaften und inneren Welten auf – eine Umgebung, die ihre Sprache prägte. Schon als Kind schrieb sie Geschichten, winzig klein auf Papier, als wollte sie ihre Träume vor der Welt verstecken. Doch ihre Worte waren nicht leise. Sie waren mutig, durchdrungen von Sehnsucht, Widerstand und einer tiefen, unerschütterlichen Wahrheit.

 

Als Frau in einer Zeit, in der weibliche Stimmen kaum gehört wurden, wählte sie das Pseudonym Currer Bell – ein Tarnmantel, unter dem sie ihre Romane in die Welt schickte. Mit „Jane Eyre“ erschuf sie eine Heldin, die nicht gefallen wollte, sondern fühlen, denken, sich selbst gehören. Ihre Protagonistinnen waren keine Märchenfiguren, sondern Menschen aus Fleisch, Geist und Glut – verletzlich, widerspenstig, aufrecht. Ihre Romane sind wie innere Landschaften, durchzogen von Licht und Schatten, von Fragen nach Freiheit, Liebe und Identität. Sie lebte zurückgezogen, kümmerte sich um ihre Familie, doch in ihren Büchern war sie furchtlos. Ihre Worte leuchten bis heute – wie Laternen in dunklen Gassen, wie Stimmen, die sagen:

Du darfst du selbst sein.

 

"Charlotte Brontë"

Serie "100 berühmte Frauen", Nr. 22

Acryl auf Leinwand

Entstehungsjahr 2024

 

Video zum Malprozess:

Porträt #22 für 100 berühmte Frauen | Charlotte Bronte | Acrylmalerei