100 berühmte Frauen“ – ein Kunstprojekt, das sich der Darstellung bedeutender Frauen der Geschichte widmet. Die Serie begann 2023 und umfasst Porträts von Persönlichkeiten wie Frida Kahlo, Nofretete, Clara Zetkin, Virginia Woolf ... Jedes Porträt trägt eine Geschichte in sich, erzählt von Mut und Glauben an eine bessere Welt.

Sie haben Grenzen überschritten, gegen Widerstände gekämpft. Ihre Namen verblassten häufig in Geschichtsbüchern. Mit jedem Pinselstrich erwachen sie zum Leben – ihre Zweifel, ihre Triumphe, ihre Entschlossenheit werden sichtbar. Es geht nicht darum, etwas völlig Neues zu erschaffen, sondern ihre Geschichten so zu erzählen, dass wir sie spüren können. Jede Farbe trägt eine Botschaft: „Wir waren hier, wir haben gekämpft, wir haben verändert.“

Viele Geschichten warten darauf, erzählt zu werden. Doch die ersten Porträts sind bereits eine Brücke zwischen den Generationen, eine Erinnerung daran, dass jeder Kampf, jeder Traum zählt. Sie sind ein Ruf an alle Frauen: Glaubt an euch, geht euren Weg! Denn in jedem von uns steckt die Kraft, eine neue außergewöhnliche Geschichte zu schreiben.

Paula Modersohn-Becker – Die Malerin, die das Leben sah

 

Paula Modersohn-Becker (1876–1907) war eine der ersten Frauen, die sich in Deutschland kompromisslos als Künstlerin behauptete. In Worpswede malte sie das Einfache: Mütter, Kinder, alte Frauen – nicht idealisiert, sondern ehrlich, still und würdevoll. Ihre Werke sprechen von Nähe, von Menschlichkeit, von einer Sehnsucht nach Wahrheit in Farbe und Form. Sie starb jung, nur wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter. Ihre letzten Worte: „Wie schade.“ Heute gilt sie als Wegbereiterin des Expressionismus – und als Frau, die mit jedem Pinselstrich sagte: Ich bin da. Ich sehe dich.

 

Nr. 23 in meiner Porträt-Reihe "100 berühmte Frauen"

Acryl auf Leinwand

25x30cm

Jahr 2024

 

Video zum Malprozess:

👉 Porträt von Paula Modersohn-Becker | 100 berühmte Frauen | #23